Tschüss 50-Stunden-Woche – erste Erfahrungen mit dem Buch
20. Dezember 2007, Karsten Windfelder)Nach der Lektüre des Buches “The 4-Hour-Workweek” (bei Amazon für 13,45 Euro…) habe ich mir überlegt, welche der beschriebenen Methoden ich für mich anwenden kann:
- Überflüssige Arbeiten eleminieren (schon umgesetzt), Zeitersparnis > 3 Stunden pro Tag
- Wiederkehrende Arbeiten automatisieren (bin an der Umsetzung), Zeitersparnis jetzt ca. 1 Stunde pro Tag, geplant 2 Stunden pro Tag
- Wiederkehrende Arbeiten an virtuelle Assistenten auslagern (ich prüfe das gerade)
- Ausbrechen aus dem Alltag, Freiheit erleben, Leben genießen (Urlaubsplanung für 2008, für Selbstständige noch wichtiger als für Angestellte…)
Besonders der Punkt “wiederkehrende Arbeiten an virtuelle Assistenten auslagern” ist wichtig. Dieser zentrale Punkt der von Tim Ferriss beschriebenen Methode bringt die größte Zeitersparnis und Unabhängigkeit. Ferriss lagert einen Großteil seiner Arbeit an Arbeitskräfte in Indien aus. Da in Indien Englisch die offizielle Geschäftssprache ist, ist diese Methode für den englischen Sprachraum einfacher umzusetzen als für uns. Man muss herausfinden, ob es überhaupt deutschsprachige virtuelle Assistenen gibt.
Ich bin selbstständig tätig und konnte meine Arbeitszeit durch Ferriss´ Methode bis heute Schritt für Schritt von 50 auf 25 Stunden pro Woche verringern.
Wie sind eure Erfahrungen?
Am 21. Dezember 2007 um 11:17 Uhr
[...] von Ferris umsetzen. Über seine ersten Maßnahmen und Resultate berichtet er hier. Er lädt alle Leser dazu ein, Kommentare und Tipps abzugeben. Z.B. ist Karsten derzeit auf der [...]
Am 21. Dezember 2007 um 12:36 Uhr
Sehr schön, so ein Blog. da bin ich aber mal gespannt …
übeflüssige Arbeiten eliminieren, gut. Was zB hast du eliminiert? Wüsst ich gern, damit ichs nachmachen kann …
Nessa
Am 21. Dezember 2007 um 12:45 Uhr
Hallo Nessa,
ich habe erst einmal 100 E-Mails im Eingangsordner gelöscht, die ich seit einem halben Jahr beantworten wollte (schlechtes Gewissen ist sofort verpufft).
Bei für mich unwichtigen Mails habe ich nicht mehr den Anspruch, unbedingt antworten zu müssen. Ich lösche sie sofort, wenn sie eingehen. Ich rufe nur noch zurück, wenn ich für mich einen Vorteil darin sehe. Ich telefoniere generell kaum noch. Allein das bringt mir über eine Stunde am Tag. Eine kurze Mail reicht meist und dauert nur eine Minute.
Auch den Tipp mit der Low-Information-Diet versuche ich umzusetzen. Früher hatte ich Angst, etwas zu verpassen, wenn ich nicht alle ins Haus flatternden Informationen und Zeitschriften zumindest durchblätter.e Jetzt fliegen die meisten Sachen ungelesen in den Müll.
Hast du das Buch gelesen?
Gruß
Karsten
Am 19. Januar 2008 um 11:03 Uhr
Hallo zusammen,
gleich vorne weg – bisher habe ich dieses Buch noch nicht gelesen. Für mich als „Startup-Unternehmer“ ist das Thema dennoch interessant. Warum nicht gleich von Anfang an die Weichen in die „richtige“ Richtung stellen? Ihr kennt das bestimmt alle – Gewohnheiten umzustellen erfordert ein höheres Maß an Disziplin als Neuerlerntes beizubehalten.
)
Die Idee mit Karsten’s Vertrag finde ich klasse! Als Dozent arbeite ich auch häufig mit visuellen Ankern im Seminarraum. So ein Schriftstück an der Wand gegenüber dem Schreibtisch ist eine gute Möglichkeit sich selber zu disziplinieren.
Zum Schluss noch zwei Tipps, die auch mit dem Thema „Optimierung“ zu tun haben. Ich schreibe deshalb davon, weil beides mir in den letzten Monaten sehr geholfen hat. Zum einen ist es die Photoreading Technik (Google: Photoreading Nürnberg) und zum anderen ist es die “Schubladenmethode“ oder auch Zeigarnik-Effekt (Wikipedia: Zeigarnik-Effekt). Dabei geht es darum, Arbeiten ganz bewusst abzuschließen, um nachwirkende Spannungen im Gehirn zu vermeiden. Hilft wirklich
Am 10. Mai 2008 um 23:08 Uhr
Ergänzung zur Zeigarnik: Man gewinnnt bereits eine Unmenge Energie zurück, wenn man seine “offenen Schubladen” zumindest einfach mal notiert, statt sie nur im Kopf zu behalten.
Ein hierzu ebenfalls wertvolles Buch ist übringens “Getting things done” oder (schrecklich ins Deutsche übersetzt – vielleicht von einem indischen VA? – mit: Wie ich die Dinge geregelt kriege”).
Am 6. August 2008 um 16:17 Uhr
Ich möchte schnell eine nette Anregung hier loswerden. Ich finde das alle Leser die die Methoden aus dem Buch positiv vertreten oder gar schon umgesetzt haben, sich treffen bzw. organisieren sollten.
Wenn sich aus jeder Stadt in Deutschland mindestens eine Person meldet, dann könnten wir uns mehrfach wöchentlich irgendwo in Deutschland treffen und uns dazu austauschen und gleichzeitig unseren “Mobile MBA” unter Beweiß stellen
Denn eins ist sehr wahrscheinlich. Im direkten Umfeld werden Sie kaum jemanden finden der die Ideen spontan unterstützt, mit Ihnen in mehrmonatige Urlaube fährt und gleichzeitig versucht sein Geschäft zu managen. Das sind eher Außenseiter.
Ich bin bereit den ersten Schritt dazu zu tun. Melden Sie sich bei mir per Email. Sobald sich mind. 5 Personen bei mir gemeldet haben, werde ich die ersten Meetings via Email vorschlagen, abstimmen und werde auch Email Listen verteilen, bis dies hier zum Selbstläufer wird.
Viele Grüße, Patrick
Meine Email: mobile.mba@gmail.com